Sup. Johann Georg Vogel /
sup. Jan Jurij Vogel



Superintendent in Muskau aus Steindörfel

Johann Georg Vogel / Jan Jurij Vogel
wurde am der 12. Februar 1739 als Sohn des Dorfschusters Ernst Vogel und seiner Frau - eine geborene Domsch - in Steindörfel geboren wurde. Er wurde zunächst Hauslehrer in Görlitz und studierte dann in Göttingen Theologie. Als Pfarrer und Superintendent in Muskau erwarb er sich einen Namen. Seine intensive Beschäftigung mit der Bienenzucht (in enger Zusammenarbeit mit dem Kleinbautzener Pfarrer Adam Gottlob Schierach) wurde auch im fernen Russland mit Interesse beobachtet. Zarin Katharina sandte darum Experten zum Studium der Bienenzucht in die Oberlausitz. Vogel, der 1776 die Tochter des Zolleinnehmers Richterheiratete und sechs Kinder hatte, starb 87jährig am 21.Januar 1826, nachdem er zuvor erblindet war.
Vogel
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[Quelle: Neuer Nekrolog der Deutschen. Vierter Jahrgang 1826. Zweiter Theil, Ilmenau 1828, S. 769 f.]

Über seine Kinder ist bekannt:

Johann Gottlob Vogel *1775 + 12.05.1823 Keula [] 16.05.1823 Muskau (Schulhalter in Keula und Lugnitz)
    oo        Rosina Vollmann (* ca. 04.10.1775 Bautzen + 10.05.1820 Keula [] 17.05.1820 Muskau)
                Kinder;
                1. Wilhelm Leberecht Vogel *04.10.1800 Keula + 21.10.1800 Keula
                2. Johann Heinrich Ferdinand Vogel *25.03.1802 Keula
                3. Johann Friedrich Vogel *31.05.1804 Keula
                4. Johanne Christiane Vogel *25.09.1807 Keula +17.10.1810
                5. Johanne Friederike Henriette *17.11.1810 Keula


Johanne Auguste Eleonore Vogel * 26.07.1781 Muskau
    oo1 1801 Gottfried Leberecht Markgraf (*16.01.1775 Niemegk +21.05.1813 Muskau) Mediziner, Sohn des Pfarrers Gottlob Sebastian Markgraf in Niemegk
    oo2        August Wilhelm Brückner (*15.10.1788 +11.09.1827 Muskau)