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Theodor Schütze
Božidar Šěca






Theodor Schütze / Božidar Šěca
… war Lehrer, Heimatforscher, Botaniker und Denkmalpfleger. Er wurde am 15. Januar 1900 Rachlau bei Kubschütz als sechstes Kind des dortigen Lehrers Karl Traugott Schütze / Korla Bohuwěr Šěca und seiner Frau Anna Emilie geb. Albert geboren. Zwischen 1906 und 1914 besuchte er die Volksschule in Bautzen und im Anschluss das Landständische Lehrerseminar (ebenfalls in Bautzen) bis 1919. Im gleichen Jahr trat er in Kleinwelka eine Stelle als Lehrervikar an, bevor er im darauf folgenden Jahr eine Hilfslehrerstelle in Hainitz bei Großpostwitz) erhielt. 1925 konnte er eine reguläre Lehrerstelle in Großpostwitz antreten. Hier wirkte er als Lehrer bis 1945. Nach Kriegsende war er freiberuflich tätig. Seit 1951 hatte er das Amt des Kreisdenkmalpflegers inne.
Zu seinen Veröffentlichungen zählen: „Menschen der Heimat“ (1930); „Flora des Kreises Bautzen“ (zusammen mit Max Militzer, 1952); „Bautzener Land“ (1959); „Um Bautzen und Schirgiswalde“ (Akademie-Verlag, 1967); „Zwischen Strohmberg, Czorneboh und Kottmar“ (Akademie-Verlag, 1972) Herausgeber der Schriftenreihe „Das schöne Bautzener Land“ (13 Bände), „Pflanzen des Mittellausitzer Berglandes“.
Traugott Schütze war Mitglied der naturwissenschaftlichen Gesellschaft „Isis Budissina“ (bis 1945) und des „Naturwissenschaftlichen Arbeitskreises Oberlausitz“.
Eine lebenslange Freundschaft verband ihn mit dem Botaniker Max Militzer (1894–1971). Ausgezeichnet wurde er mit der „Johannes R. Becher Medaille“ in Gold und der „Leibnitz-Medaille“.
Am 16. April 1986 starb Traugott Schütze in Großpostwitz.