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2008

Jahresrückblick


Zahlen aus dem Jahr 2008

1348

Gemeindeglieder

884

Abendmahlsteilnehmer

66

Gottesdienstbesucher (ø)

71

Gottesdienste

7

Konfirmationen

25

Taufen

Am 19. Januar lud die Kirchgemeinde - gemeinsam mit dem Kulturförderverein Hochkirch - zu einem Konzert mit Klavier- und Violinenmusik ein. Die beiden kasachischen Schwestern Alya und Aisha Turetayewa brillierten mit Werken von Bach, Beethoven, Liszt, Chopin und de Sarastre. Begeistert nahmen die Hörer des gut besuchten Konzerts Anteil an Perfektion und beeindruckender Interpretation. Die Pianistin Alya Turetayewa beeindruckte durch ihre Virtuosität und einfühlsame Interpretation der anspruchsvollen Werke. Aisha Turetayewa nahm die Zuhörer durch die Klänge der Violine in die Welt dieser wunderbaren Musik.

Alya Tretayewa
Aisha Turetayewa
Die diesjährige Familienrüstzeit des Arbeitskreises "Arbeit auf dem Lande" in Jonsdorf im Februar brachte 50 Teilnehmer zusammen, die Gedankenimpulse zum Thema "Einer trage des anderen Last" ebenso gab wie Begegnungen, Gespräche, Spiele und Wanderungen.
Am 22. Februar sendete der MDR einen kurzen Radiobeitrag zur Frage, die wohl einige Menschen immer wieder beschäftigt: "Wie kommt das Fass auf die Hochkircher Kirche?" Hören sie einfach mal hinein.
Auf der Gruft des Grabes von Pfarrer Möhn war ein Spalt entstanden, der eine Unfallquelle darstellte. So wurde die Gruft nun verfüllt. Die Grabstelle wird neu bespflanzt und als Pfarrergrab weiterhin erhalten.
Möhn
Am 29. März trafen sich wieder viele Freiwillige zum Einsatz im Wald. Für das Glockenprojekt wurden zwei weitere Eichen gespendet - von Frau Hennersdorf und Herrn Zimmermann. Nachdem die Bäume gefällt waren, galt es nun Äste zu stapeln und wieder Ordnung zu schaffen.
Am Sonntag Jubilate wurden in Hochkirch 8 junge Christen konfirmiert bzw. im Konfirmationsgottesdienst getauft.
Anlässlich Pfarrer Gustav Mürbes 50. Todestag legten am 30. April und 1. Mai Vertreter der Hochkircher Sorben under Kirchgemeinde Blumengebinde am Grab des ersten Sorbischen Superintendenten nieder. Am 8. Mai hielt Frau Mahling einen sehr informativen Vortrag zum Leben und Wirken des für Hochkirch so prägenden Geistlichen.
Grab Mürbe
Zum 9. Male war der Kinder- und Jugendchor Ebersbach zu Gast in unserer Gemeinde, diesmal vom 30. April bis zum 04. Mai. Die 46 Quartierplätze konnten wir zu Verfügung stellen, was nicht zuletzt auch von der gewachsenen Verbindung vieler Kinder und Jugendlicher mit zahlreichen Gastfamilien zeugt. Am Sonntag Exaudi gestaltete der Chor wieder einen Konzertgottesdienst, in dem die Kinderkantate "Daniel" zur Aufführung kam.
Vom 16.-18. Mai besuchten 18 Vertreter unserer Partnergemeinde in Celle-Vorwerk Hochkirch. Nachdem am Freitag für die Gäste auf der Herfahrt der Besuch der Frauenkirche und der Altstadt in Dresden (mit Führung durch die Celler Apothekerin Frau Kühnemann) anstand, war der Sonnabend dem Besuch der Altstadt in Görlitz gewidmet. In Görlitz trafen wir die Gruppe der mit Celle-Vorwerk verbundenen Gemeinde Garßen, die zur gleichen Zeit ihre Partnergemeinde Neusalza-Spremberg besuchten. Am Abend trafen sich viele Hochkircher mit dem Besuch aus Celle im Kirchgemeindehaus, tauschten Neuigkeiten aus und waren in anregenden Gesprächen lange beieinander. Nach dem Gottesdienst am Sonntag und dem sich anschließenden Mittagessen, verabschiedeten wir unsere Gäste mit dem Blick auf unseren Besuch nächstes Jahr in der Partnergemeinde.
Am 31. Mai wurde das neue Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Rachlau offiziell eingeweiht. Der Posaunenchor unserer Kirchgemeinde sorgte für den musikalischen Rahmen der Andacht, die Pfr. Haenchen hielt.
Am 02. August erschien in der Sächsischen Zeitung im Rahmen der Serie "Kirchenschätze" ein Artikel über das Epitaph von Johann Wauer / Jan Wawer in unserer Kirche. Der aus Meschwitz stammende Hochkircher Pfarrer ließ 1717-1720 die derzeitige Kirche erbauen und war als Mitübersetzer und Mitherausgeber der ersten sorbischen Gesamtbibel maßgeblich beteiligt.
Am 30. August trafen sich Kinder unserer Gemeinde in Hochkirch, um zunächst nach Pommritz zu gehen und dort am Nachmittag Fußball zu spielen, Kuchen und Saft zu trinken, Spiele zu erleben und Abendbrot zu essen. Schließlich ging es wieder zurück bis zur Kirche, dort waren Schlafsäcke und Luftmatratzen ausgebreitet. Die Kinderbibellesenacht konnte beginnen. Lieder, Bibeltexte in sorbischer und deutscher Sprache und Flötenmusik ließen die Nacht in der Kirche beginnen. Dann schliefen alle gemeinsam in der Kirche bis am Sonntagmorgen das gemeinsame Frühstück rief. Der Familiengottesdienst schloss diese erlebnisreichen Stunden ab. Die sorbische Zeitschrift Pomhaj Bóh berichtete auch über dieses Ereignis.
Im September war es endlich soweit, die noch nicht gesägten, für das Glockenprojekt gespendeten Eichen wurden in Balken und Bretter gesägt, nach Hochkirch transportiert und zur Trocknung gestapelt.
Am 21. September wurde ein neuer Kirchenvorstand gewählt. Von 11 Kandidaten wurden 7 zu Kirchvorstehern gewählt. In den darauf folgenden beiden Wochen beriefen die gewählten Kirchvorsteher drei weitere Gemeindeglieder zu Kirchvorstehern. So werden im Gottesdienst am 1. Advent als Kirchvorsteher in ihr Amt eingeführt: Biehle, Helga - Rodewitz / Gude, Tino - Hochkirch / Kanig, Leane - Plotzen / Lehmann, Denise Dr. - Spittel / Meltke, Katrin - Meschwitz / Pietsch, Gottfried - Hochkirch / Reichel, Johannes - Zschorna / Schaffrath, Annerose - Hochkirch / Siemens, Beate - Döhlen / Valentin, Kerstin - Lehn
Vom 10.-12. Oktober 2008 wurde mit einer Gedenkveranstaltung der Schlacht bei Hochkirch vor 250 Jahren erinnert. Der Kulturhistorische Verein "Alter Fritz" und der Kulturförderverein organisierten dieses Wochenende, bei dem die Besucher sich an Ausstellungen, Markttreiben, Schlachtnachstellungen erfreuen konnten. Militärisch wurde der gefallenen Soldaten und der Zivilopfer gedacht und ein Gedenkstein für Feldmarschall Keith an der Friedhofsmauer enthüllt. Ein Gedenkgottesdienst mit Chorälen, Flöten- und Lautenmusik der Zeit, und dem sehr nahegehenden Stück "Die Kinder von Hochkirch" schlossen das Wochenende ab.
Schlachtgedenken
Schlachtgedenken

Zum 1. Advent 2008 führt die Kirchgemeinde ein neues Kirchensiegel ein. Das neue Siegel zeigt die Silhouette des Hochkircher Kirchturms, der durch seinen erhöhten Standpunkt prägend für die Region ist. Zudem gab ja die Kirche dem Ort auch seinen Namen. Das im Hintergrund angedeutete Symbol des Fisches ist einerseits Aufnahme des Christusbekenntnisses (für nähere Informationen darüber hier klicken) und andererseits auch die Darstellung des Czornebohs, vor dem sich die Kirche abzeichnet. Für die deutsch-sorbische Kirchgemeinde war die Übersetzung der gesamten Bibel in die sorbische Sprache unter Mitwirkung des Hochkircher Pfarrers Johann Wauer bedeutend. Daher ist die auch im Original zweisprachige Titelseite der Erstausgabe von 1728 symbolisch in das Siegel aufgenommen. 

Mobirise
Zum Heiligen Abend brachten zur Christvesper um 15:30 Uhr über 30 junge Mitwirkende ein Krippenspiel zur Aufführung und vermittelten den zahlreichen Besuchern so die Weihnachtsbotschaft. Zur Christnacht war die Junge Gemeinde mit allem Eifer bei der Aufführung ihres Weihnachtsspieles. 
Krippenspiel
Weihnachtsspiel der JG